OLED – Licht der Zukunft?

«Transformative Räume und Objekte»
Ausgehend von der Entwicklung zur OLED als Lichtquelle zeichnet sich eine paradigmatische Transformation der Bedeutung von Flächen im Raum und am Objekt ab: Jede Fläche kann potenziell auch als leuchtende Fläche gestaltet werden. In der Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie experimentieren wir mit dem Innovationspotenzial, untersuchen die gestaltungsrelevanten Phänomene und Parameter und entwickeln neue Lichtanwendungen und -Steuerungen für Räume, für szenografische Anwendungen sowie für neue Leuchten und Systeme. Die organischen Leuchtdioden als Lichtquelle sind eine noch in der industriellen Entwicklung befindliche Technologie, deren Bedeutung sich bereits seit einiger Zeit abzeichnete. Erst jüngst haben die wenigen Hersteller die technischen Herausforderungen für eine konkurrenzfähige Produktion derart in den Griff bekommen, dass man in wenigen Jahren OLED als neue Lichtquelle ökonomisch sinnvoll einsetzen kann. Die OLED ist dünn (unter 1mm), sie ist leicht, erzeugt homogenes und diffuses Licht, sie ist effizient, braucht weniger Energie als die meisten Leuchtmittel und ist ohne Probleme zu entsorgen. Mit andern Worten: Die OLED ist eine der aussichtsreichsten Lichtquellen der Zukunft. Erste Ergebnisse der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden ab dem 9. Mai 2015 in der Ausstellung «OLED – Licht der Zukunft?» im Gewerbemuseum Winterthur vorgestellt.

Förderinstitution
Eidgenössische Kommission für Technologie und Innovation, KTI

Laufzeit
01.06.2014 bis 31.07.2015

Forschungs- und Wirtschaftspartner
Philips AG Lighting Schweiz;
Lumiblade OLED Lighting, Aachen (D);
Inventron AG, Alpnach Dorf;
iart ag, Basel;
Gewerbemuseum Winterthur;
Studio Hannes Wettstein, Zürich

Antragsteller
Heinz Wagner

Leitung
Ralf Michel und Ulrich Bachmann stv.

Projektteam
Institut Integrative Gestaltung, HGK Basel: Maria-Sol Burgener, André Haarscheidt, Valerie Notter de Rabanal, Mathias Stich, Corsin Zarn; studentische Mitarbeit: Katharina Berger und Tomas Ribas
iart ag: Juan Ferrari, David Hänggi, Michael Lotz, Valentin Spiess
Inventron AG: Cornel Waldvogel, Thomas Müller, Felix Küchler
Studio Hannes Wettstein: Stephan Hürlemann (Kreative Leitung); Simon Husslein und Christoph Goechnahts (Projektmitarbeit)
Institut Industrial Design, HGK Basel: Werner Baumhakl

Links
masterstudiodesign.ch
www.iart.ch
www.flokk.ch
www.inventron.ch
www.lighting.philips.ch
www.lumiblade-experience.com
www.gewerbemuseum.ch
www.studiohanneswettstein.com
www.ingo-maurer.com
www.fhnw.ch/hgk/iid
www.baumhakl.com
www.farbeundlicht.ch